best free css templates

Unsere Reise 2007 - VAE und Oman

Dubai - Moderne Oase in der Wüste

Über Dubai findet man in vielen Reiseführern Informationen, und da die Stadt eine Dauerbaustelle ist und immer wieder neue Superlativen entstehen empfehle ich eben einen solchen aktuellen Reiseführer. 
Nicht entgehen lassen sollte man sich aus unserer Sicht den Creek und die dort umliegenden Geschäfte im Souqgebiet von Deira (Foto li. unten) und auf der anderen Seite Bur Dubai. Dort kann man noch die arabische Mentalität spüren und die Düfte des Orients steigen einem in die Nase. Handeln ist hier im Gegensatz zu den großen Kaufhäusern Pflicht. Den Creek überquert man mit einem Dhau, einem Holzboot.
Das Dubai Museum ist auch ein Besuch wert. Wer in der Wüste Ski fahren möchte, kein Problem, im größten Shopping Mall, dem “Mall of the Emirates” findet man neben rund 400 Geschäften auf 220.000 qm eine Skihalle mit Sessellift und allem was dazu gehört. Die Mall liegt an der Shaikh Zayed Road nicht weit vom Burj al Arab. Das Wahrzeichen von Dubai, das Burj al Arab, liegt an einem herrlichen kilometerlangen Strand der im Winter zum Sonnenbad einlädt, im Sommer ist es doch sehr heiß. Parken kann man problemlos entlang der Stichstraßen der Jumairah Beach Road, einfach stadtauswärts mal rechts Richtung Meer abbiegen. Wer nur einen kurzen Stop in Dubai einlegt und nicht weiter ins Land fährt sollte auch eine Wüstensafari mitmachen die man in der Stadt oder im Hotel buchen kann.
 
Update 2013: Das Burj al Arab steht längst nicht mehr fast alleine in der Wüste, mittlerweile ist einige Kilometer weiter stadtauswärts die Deira Palm fertiggestellt, dort ist das nächste Superhotel gebaut worden, das Atlantis. Auf die Palme kann man problemlos fahren. Das Hotel befindet sich am äußeren Ende auf dem letzten “Palmblatt”.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der höchste Turm der Welt, der 828 Meter hohe Burj Khalifa. Der befindet sich direkt beim neuen Dubai Mall, der mit 1200 Geschäften größten Shoppingmall der Welt., zumindest bis dann demnächst die Mall of the World fertig ist. Zwischen dem Turm und der Mall kann man dann am Abend die Dubai Fontain bestaunen. Ein gigantisches Wasserspiel mit Musik untermalt.




Khorfakkan - direkt am indischen Ozean

In Khorkakkan angekommen haben wir für 3 Nächte das einzige Hotel, The Oceanic, bezogen. Das 3Sterne Hotel ist für gut 20 Euro pro Person sehr günstig und ohne Einschränkung zu empfehlen. Das Hotelrestaurant ist gut und günstig. Alkohol gibt es hier nicht da der Ort im Emirat Sharjan liegt. 
Als Ausflugsziele bieten sich an:
Khorkakkan selbst ist ein schöner Ort mit herrlicher Promenade, der Hotelstrand ist ebenfalls sehr schön, man kann Bootsausflüge um die Gewässer der herrlichen omanische Halbinsel Musandam buchen, inkl Schnorchelstop, der Ausflug dauert rund 8 Stunden. Im Sommer ist es schon mal schwierig die Mindestteilnehmerzahl von 4 zu erreichen. Die von der Promenade in Richtung Fujairah abzweigende Haupteinkaufsstraße, Shaikh Khalid Road, bietet viele günstige Restaurant und Geschäfte. Wer eine neue Brille braucht dem empfehle ich den Optiker an der rechten Straßeseite stadtauswärts. Innerhalb einer Nacht ist die supergünstige Brille fertig. Ca. 50m vorm Optiker rechts in einer Stichstraße befindet sich ein kleines Restaurant - Supernette Bedienung und leckere Gerichte ab 3 Euro, ich empfehle den Mixed Grillspieß.
Halbtagesfahrt Richtung Norden: Den Rifaisa Staudamm (rechts) erreicht man nach kurzer Fahrt über eine gut befahrbare Schotterpiste. Anschließend lohnt das Wadi Wurayyah (links) mit dem einzigen natürlichen Wasserfall der Emirate. Ein sehr steiler Weg führt am Ende der Straße in das Wadi. Die kleine Moschee in Bidiya ist die älteste der VAE und liegt direkt an der Hauptstraße auf dem Weg von Khorfakkan nach Dibba . Diese Stadt lohnt es ebenfalls zu besuchen. Sie liegt direkt an der Grenze nach Musandam und Teile der Stadt gehören auch zum Oman. Schilder weisen auf den Grenzübertritt hin. Falls man keine Kfz Oman Versicherung hat muß man hier aufpassen. Zwischen Bidiya und Dibba liegt übrigens das Le Meridien Hotel, sehr schön aber einsam abgelegen. Für die hier beschriebene Tour ab Staudamm haben wir inklusive Abstieg in das Wadi Wurayyah, Spaziergang in Dibba und einigen Fotostops rund 6 Stunden benötigt.
Als weiterer Tagesausflug bietet sich von Khorfakkan aus die folgende Tour Richtung Süden an:
Aus Khorkakkan über die Shaikh Khalid Road verlässt man die Stadt Richtung Fujairah, dort angekommen hält man sich westwärts Richtung Masafi direkt hinter der Polizeistation gehts rechts ab nach Al Hayl, man folgt der Straße bis ins Wadi, dort findet man den Al Hayl Palast dort besteht die Möglichkeit zum parken. Der kleine Palast wird gerade restauriert. Wenn man vom Palast aus ca. 50m auf dem Schotterweg weitergeht hat man einen herrlichen Blick in das palmenreiche Wadi (links). So, nun fährt man wieder zurück bis zur Polizeistation, an der Ampel links abbiegen und nach ca. 10km Fahrt liegt der Ort Bithna, sehr schön gelegen mit einem alten Fort (rechts)
Nun bietet es sich an zurück zu fahren zur Hauptstadt des gleichnamigen Emirates Fujairah und diese Stadt und das sehenswerte Fort zu erkunden. Eine herrliche Promenade und viele Geschäfte bietet der Nachbarort Khor Kalba dessen Hauptstraße am Meer entlang führt, nach wenigen Kilometern steht man dann vor der Grenze zum Oman.

Hatta und Hatta Fort im Emirat Dubai

Die Fahrt von Khorfakkan nach Hatta kann man entweder über die E89 Masafi / Manama und dann die Straße südwärts Richtung Hatta vornehmen oder die wesentlich kürzere Variante durch die Berge: In Khor Kalba beginnt am Kreisverkehr an der ADNOC Tankstelle eine Teerstraße in Richtung Wadi Hilo, Hatta ist noch nicht ausgeschildert. Die teilweise zweispurige Straße durch eine herrliche Gebirgslandschaft führt mittlerweile auf die Schnellstraße nach Dubai, wenn man die erreicht hat (so wie wir) ist man bereits zu weit gefahren. Bei Munay soll laut Reiseführer eine Straße nach Hatta abbiegen die wir nicht gefunden haben, dann ist der Weg ab Kreisverkehr Kalba ca. 50km. Naja wir sind etwas länger unterwegs gewesen aber auch irgendwie angekommen. Die Beduinen unterwegs geben einem immer wieder gerne Ratschläge.Ab Dubai ist die Oase über die E44 nach ca. 100km erreicht. Ca. 55 km vor Hatta beginnt bei Al Habab eine wunderschöne Dünenlandschaft. Hier kann man an mehreren Stellen Buggis, Jeeps oder auch Sandskis mieten. 
Die Oase Hatta im Emirat Dubai liegt auf ca. 1000 m Höhe direkt im Hajargebirge ,im omanischen Grenzgebiet. Übernachtungsmöglichkeit findet man im 5Sterne Hatta Fort Hotel. Allein der Blick (rechtes Foto) ist ein Besuch wert.
Ebenfalls ein Highlight der Oase ist das “Hatta Heritage Village”, dort befindet sich das sehr gut restaurierte Hatta Fort mit seinen vielen Nebengebäuden (Foto links). Der schweißtreibende Weg auf den Wachturm wird mit einem herrlichen Rundumblick belohnt. Ein weiteres schnell erreichtes Ziel ist der Stausee, ca. 2km südöstlich der Stadt führt eine sehr steile Straße bis auf die Staumauer, von der man einen tollen Blick auf Berge, Hatta und See hat (Foto rechts). Von Hatta aus führen viele Bergstraßen und Pässe in die faszinierende Bergwelt, z.B. zu den Hatta Pools oder nach Huwaylat. Bekannt für seinen Artenreichtum ist Hatta auch unter Vogelbeobachtern. Von Hatta zur offiziellen omanischen Grenze sind es jetzt nur ca. 10 km. Zuerst kommt der arabische Zoll, dann folgt eine omanische Gepäckkontrolle, nach weiteren 3 km kommt die omanische Zollstation. Der Parkplatz befindet sich direkt hinter dem großen Gebäude. Dort ist auch der Eingang zu den Schaltern wo man Pass und Autoversicherung vorzeigen muß, ein Formular ausfüllt, 6 Rials zahlt und fröhlich weiterfahren kann....



Al Sawadi Beach Resort im Sultanat Oman

Vom Al Sawadi Beach Resort, unser erstes Ziel im Oman, kann man herrliche Ausflüge in die Umgebung machen. Z.B. eine sehr lohnenswerte Rundfahrt mit den beiden Forts Rustaq und Nakhl und landschaftlich lohnenswerten Wadis. Vom Hotel aus (dort kann man übrigens auch Jeeps mieten) fährt man erstmal wieder zurück Richtung Hauptstraße 1 . Nach 6 km Richtung Muscat führt rechts ein Weg nach Al Abyat ab. Zuerst recht flach nähert man sich merklich den Bergen, nach ca. 25 km geht eine Straße ab nach Nakhl (Foto rechts), der folgt man um nach einigen km nochmal nach rechts abzubiegen. Die Stadt ist recht weitflächig und das Fort nicht auf den ersten Blick zu sehen. Wen man es dann aber gefunden hat ist es sehr imposant.  
Der Eintritt beträgt 500 Bs. und die Festung ist täglich geöffnet, auch am Freitag. Eine Tour durch dieses sehr gut restaurierte Fort lohnt schon allein wegen dem sagenhaften Ausblick von oben.
Auf dem Weg nach Rustaq kann man nun Abstecher in verschiedene Wadis machen, dazu benötigt man aber einen Jeep und natürlich eine Karte und möglichst den Know How Reiseführer in dem die Wege sehr detailliert beschrieben werden. Mit einem normalen PKW kann man aber unbedenklich ins Wadibett des Wadi Sahtan fahren: Ca. 4km hinter Rustaq, vorbei an dem stattlichen Fort, fährt man in einen kleinen Ort, direkt am Kreisverkehr an der Moschee mit der grünen Kuppel fährt man links Richtung Ibri, nach ca. 8 km die Gabelung nach links nehmen, die Straße führt / endet direkt im Wadibett (Foto rechts).Dort kann man nun z.B. schön unter den Palmen relaxen. Nun muß man sie Strecke wieder zurück bis zur grünen Moschee fahren und wieder auch die Hauptstraße Richtung Al Hazm und weiter zur Straße 1 auf die man dann Richtung Muscat einbiegt und nach einigen km wieder zum Al Sawadi Beach Resort abbiegen sollte. Für die hier beschriebene Tour brauchten wir rund 6 Stunden ohne Jeeptouren durch Wadis..
Im Sawadi Hotel kann man nun den herrlichen Strand am indischen Ozean geniessen oder evtl. auch Schnorchel/Tauchausflüge von hier aus unternehmen. Als wir dort waren tobte kurz vorher ein Zyklon mit über 200km/h, unmengen Regen und meterhohen Wellen über die Westküste und so waren Fahrten in die Wadis oder auch Schnorcheltouren leider nicht möglich.
Schon die hier beschriebene Tour wurde zur Herausforderung da die normalen Straßen teilweise noch geflutet und mit Geröll überdeckt waren - aber nichts ist unmöglich, allerdings mit Respekt und Vorsicht zu geniessen!! Unterschätzt auf keinen Fall das Regenwasser in den Wadis, es regnet nur sehr selten aber wenn dann kann es schnell gefährlich werden und trockene Wüsten werden zu reißenden Flüssen

Muscat - die Hauptstadt des Sultanats Oman

Muscat ist eine wunderschön gelegene Stadt, die einzelnen Stadtteile liegen in großen Tälern umgeben von schroffen, braunen Bergen. Die Küstenlinie ist teilweise landschaftlich in diese Berge eingebettet. Wir haben im 5Sterne Hotel Radisson SAS übernachtet. Preisgünstig und im Diplomatenviertel recht gut gelegen mit kostenlosen Parkplätzen, das Foto rechts zeigt den Blick aus unserem Fenster. Die internationalen Hotels sind übrigens von der Hauptstraße alle recht gut ausgeschildert. 
Zum lohnenswerten Souk von Muthra mit dem Muthra Fort (Foto re.) fährt man ca. 20 Minuten. Von dort kommt man über die Küstenstraße über Sidab zum wunderschönen Al Bustan Palace Hotel (wird bis Ende 2007 renoviert). Von hier bietet sich eine wunderschöne Fahrt zum Shangri La Hotel: Am Kreisverkehr am Hotel mit dem Schiff in der Mitte, rechts in die Quantab Road mit Blick auf einen Turm (Foto li), dann beim Kreisverkehr mit der goldenen Kaffeekanne rechts den Berg hoch fahren. Die Blicke auf die Küste sind beeindruckend
(Foto li.), nach kurzer Fahrt biegt eine Straße nach links zum Oman Dive Center ab. Dort kann man auch kleine Bungalows mieten und Tauch-/ Schnorchelausflüge buchen, wenn man die Straße weiter bergauf fährt endet sie beim Shangri La Hotel. Wenn man zurück Richtung Radisson Hotel über das Wadi Kabir fährt hat man eine schöne Rundreise durch Muscat hinter sich. Zum Abendessen bietet sich das Kabab Restaurant (Foto re) gegenüber dem Radisson an. Arabische Atmosphaere mit Wasserpfeifen und guten, günstigen arabischen Gerichten.

Durch die Wahiba Wüste und das Wadi Bani Khalid

Die 150km Fahrt von Muscat nach Nizwa schafft man auf direktem Weg über die Autobahn 15 in knapp 2 Stunden wir haben aber folgende Route bis in die Wahiba Sands Wüste gewählt:
Muscat - Fanja - Straße 23 Richtung Ibra - Al Minitirib - Al Hawiyah - Wadi Bani Khalid - zurück bis kurz vor Ibra, links ab auf Straße Richtung Nizwa
 
Fanja : Am Ende des “neuen” Ortes, direkt nach der Brücke rechts abbiegen und durch Palmenhaine bis zu einem Kiosk fahren, dort parken. Links neben dem Kiosk geht ein Fußweg Richtung “altes” Dorf durch einen Palmenhain den man einige Minuten entlang laufen kann. Wenn man mit dem Auto nach dem Kiosk weiterfährt hat man nach einigen 100 Metern einen herrlichen Blick auf das alte Dorf und das ganze Wadi. Der ganze Ort ist sehr sehenswert und liegt auf dem direkten weg von Muscat nach Nizwa direkt an der Autobahn 15.
Kurz hinter Fanja geht links die Straße 23 Richtung Sur / Ibra von der Autobahn ab. Bis kurz vor den Ort Ibra führt diese Straße durch eine herrliche Berglandschaft mit vielen Palmenwadis zwischendurch. Nach Ibra wechselt das Landschaftsbild in eine weite Ebene. Rund 40 km nach Ibra zweigt eine Straße ab Richtung Al Minitirib, der Ort liegt direkt an den großen Dünen der Wahiba Wüste, dort enden dann auch die Teerstraßen. Wir sind dort von einer Beduinenfamilie in ihr Wüstencamp eingeladen worden und sind mit unserem PKW in die Wüste gefahren...naja, nach ca. 500m ging nichts mehr aber unser Beduinenfreund hat dann ruckzuck den Wagen wieder frei gefahren und hat uns dann zu seinem Camp gefahren über Dünen und Abhänge - nichts ist unmöglich, man muß nur wissen wie - zur Nachahmung nicht empföhlen.....! Weiter ging es dann nach Al Hawiyah, dort führt die Straße an alten Ruinen vorbei Richtung Dünen. Von hier kann man mit dem Jeep einige Wüstencamps anfahren und dort übernachten.
Von Al Hawiyah aus sind es nun noch ca. 40 geteerte km zum Wadi Bani Khalid. Man fährt Richtung Sur, dann folgt man dem beschilderten Abzweig zum Wadi. Die Straße ist von “bunten” Bergen umrahmt und endet nach einigen Kilometern direkt im herrlichen Wadi Bani Khalid. Dort sollte man nun, trotz der Hitze, auch mal ein paar Schritte laufen. Ein herrliches Tal das auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Wir sind dann nach Nizwa gefahren, die Hafenstadt Sur bietet sich aber auch für eine Übernachtung an.
 

Nizwa - ideal für Ausflüge in die Bergwelt Omans

Nizwa gehört zu den schönsten Städten des Omans, das liegt am gepflegten Ortskern mit dem sehenswerten Fort und Souk und der herrlichen Landschaft, umrahmt von Bergen und Palmenhainen. Übernachtet haben wir im Hotel Falaj Daris Einige lohnende Ausflugsziele: Wadi Guhl, Jebel Shams, Misfah, Al Hamra, Bahla, Balad Seed.

Einige lohnenswerte Ausflüge in die Berge möchte ich auch noch kurz beschreiben: Fahrt Richtung Bahla, wo auch ein schönes Fort steht. Rund 25 km nach Nizwa rechts abbiegen Richtung Al Hamra, dann den Pass Richtung Balad Seed hinauf fahren. Mit Beginn der Passstraße ist die Straße nun 23 km geteert (Stand 2007) und endet auf einer Passhöhe von der man eine wunderbare Aussicht  hat und ein frischer, angenehm kühler Wind weht. Nachdem man den Pass wieder herunter gefahren ist bietet es sich an nun über Al Hamra nach Misfah zu fahren, von dort hat man einen schönen Blick über das ganze Tal. Die Fahrt zum Wadi Guhl ist ebenfalls lohnenswert, direkt im Wadibett beginnt eine z.Zt. 19 km lang geteerte Passstraße auf den 3000 Meter hohen Jebel Shams. Sie endet in einer kleinen Siedlung und geht als Piste weiter bergauf.
Ein Bummel durch die Stadt und den Souk bedeutet auch gleichzeitig ein Gang durch das Fort, den der Souk ist dort teilweise untergebracht und die Stimmung und Atmosphäre sind entsprechend “arabisch”. Allerdings kann man den Turm und viele restaurierte Teile des Forts auch separat besichtigen was sich auf jeden Fall lohnt

Fast alle genannten Straßen und Orte sind beschildert, man muß allerdings manchmal einfach mal eine Straße entlang fahren um die Schilder bzw. Pässe zu finden. Das ganze Gebiet um den Jebel Shams ist sehr verkehrsarm und solange der Tank und die Wasserflaschen gut gefüllt sind kann nichts passieren, denn zurück ins Tal findet man immer! ;-).

Al Ain mit dem Jebel Hafeet Hotel - Abu Dhabi

Al Ain im Emirat Abu Dhabi ist mit 350.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Emirat. Sie liegt in der Wüste und das Klima ist hier erträglich weil die Hitze im Gegensatz zur Küstenregion trocken ist. Wir haben Al Ain als Zwischenstop genutzt und im herrlich gelegenen Mercure Jebel Hafeet Hotel gewohnt. Das Hotel liegt nahe dem Gipfel des gleichnamigen höchsten Berges der Emirate auf 1000m Höhe. Der Ausblick auf die Stadt und Wüste ist gigantisch und zusammen mit der Ausstattung und Außenanlage dieses 5Sternehotels allein schon einen Besuch wert. Die Stadt wirkt sehr gepflegt und der Kamelmarkt ist schon etwas besonderes. Unten am Fuß des Jebel Hafeet liegt der Green Mubazarah Park mit einer riesigen Grünanlage die von einer von weitem sichtbaren Wasserfontäne überragt wird.  
Von hier ist man in wenigen Fahrstunden durch die Wüste in Abu Dhabi oder Dubai. Wir sind über die E 66 Richtung Dubai gefahren, dann haben wir einen kleinen lohnenswerten Umweg genommen. Von der E 66 zweigt die Autobahn Richtung Eastcoast / Al Shwalb ab, auf dem ersten Parkplatz lohnt ein Halt, hier laufen viele Kamele in der Wüste herum. An der nächsten Autobahnkreuzung bei Al Madam fährt man dann auf die E 44 Richtung Dubai, hier fährt man zwischen Al Madam und Al Habab direkt durch eine Bilderbuch - Sandwüste mit hohen Dünen und der Möglichkeit sich Quads auszuleihen. Nach Al Habab wird die Landschaft flacher und führt wieder zurück nach Dubai wo sich der Kreis nach 3000km wieder schließt!

© Copyright 2019 Thomas Nübel - All Rights Reserved